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By M. Blum, G. Winde, B. Reers, H. Bünte (auth.), Professor Dr. med. Hans-Joachim Schmoll, Professor Dr. med. Hans-Joachim Meyer, Priv.-Doz. Dr. med. Hansjochen Wilke, Professor Dr. med. Rudolf Pichlmayr (eds.)

Eine signifikante Verbesserung der Heilungs- und Überlebensraten conflict in den letzten Jahren bei metastasierten gastrointestinalen Tumoren nicht zu beobachten. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen therapeutischen Möglichkeiten sorgfältig zu evaluieren und die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter zu optimieren. Als ein für den Patienten höchst relevantes Ergebnis dieser Kooperation sind die jüngsten Ergebnisse der großen Studien zur adjuvanten Chemotherapie beim Kolonkarzinom und zur adjuvanten Chemo-/Strahlentherapie beim Rektumkarzinom zu werten, die kürzlich einen signifikanten Überlebensvorteil durch diese adjuvante Therapie nachgewiesen haben. In diesem Band werden für Oesophagus-, Magen-, Kolon-, Rektum-, Pankreas-, Gallen- und Analkarzinome die Ergebnisse der neuesten Studie präsentiert und für jeden Tumor die Wertigkeit von Chemotherapie, Chirurgie, Strahlentherapie und Immunmodulation bezüglich Prognose dargestellt.

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Allgemeine physikalische und klinische Untersuchungen

Für jeden Arzt gehören folgende Entscheidungen zur alltäglichen regimen, um eine Diagnose stellen zu können: "Was frage ich den Patienten? " und "Wie (mit welchen Methoden) untersuche ich den Patienten? " Besonders als Arzt in der Ausbildung (aber auch später, wenn ein seltener Fall ansteht) fällt die richtige Entscheidung nicht immer leicht.

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Allerdings sind die publizierten Ergebnisse nach alleinigem chirurgischen Vorgehen bei einer 5-Jahres-Uberlebensrate zwischen 6 und 18% auch nicht iiberzeugend, wenn man die Mortalitatsrate von bis zu 18 % und in einigen Kollektiven sogar hoher beriicksichtigt (Tabelle 2). Priioperative Radiotherapie Ziel der praoperativen Radiotherapie ist es, die Erhohung des Anteils kurativ zu operierender Faile und die Haufigkeit des Lokalrezidivs zu verringern, urn somit die Uberlebensrate zu erhohen. Dies Therapiekonzept erscheint recht Perkutane und endo1uminiire Strah1entherapie des Osophaguskarzinoms 21 plausibel, konnte sich in der Praxis jedoch nicht durchsetzen, weil die durchgefUhrten Studien entweder Inhomogenitaten des Patientengutes aufwiesen oder keinen erheblichen Vorteil fUr die praoperative Radiotherapie erbrachten.

Lukas und J. R. Siewert Einleitung Bei der Behandlung von Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Speiserohre bestehen fUr die Anwendung zytostatisch wirkender Medikamente drei Indikationen: - als PalliativmaBnahme bei Patienten mit lokoregionalen Rezidiven und/ oder mit Fernmetastasen, bei funktionell operablen Patienten mit lokoregional begrenzten bzw. lokal fortgeschrittenen Primartumoren im Rahmen einer multimodalen Verbundtherapie als praoperative (neoadjuvante) Therapieoption (alleinige Chemotherapie oder Radio-/Chemotherapie) mit dem Ziel, durch Steigerung der radikalen Resektionen (Ro-Resektionen) die Prognose zu verbessern und bei funktionell inoperablen Patienten mit lokoregional begrenzter bzw.

Fink et al. Tabelle 1. MonoaktiviHlts-Daten beim fortgeschrittenen Osophaguskarzinom (n ;:::: 14 chemotherapeutisch unvorbehandelte Patienten/Studie) Substanz ADM Pat. n CR n 18 16 1 0 CR+PR % 95%-VIV % Literatur 5 0 33 0 13-59 0-21 [64] [36] PR n BLM 15 3 27 8-55 [62] CDDCA 20 18 2 0 0 0 10 0 1-31 0-20 [106] [87] CDDP 17 17 24 35 26 3 0 0 3 1 2 1 6 6 3 29 6 25 26 15 10-56 0-29 10-47 12-43 4-35 [78] [26] [35] [81 ] [90] CCNU 19 0 3 16 0-32 [77] 5-FU 23 0 4 17 5-39 [36] IFOS 17 0 1 6 0-29 [5] 0 1 5 0-24 [37] 3-32 33-65 [36] [2] [6] MBGB 21 MTX 24 41 0 1 3 19 13 49 DCMTX 14 0 0 0 0-23 MMC 24 0 10 42 22-62 [35] VDS 51 13 27 16-42 [11] motherapie gehoren Plattenepithelkarzinome der Speiserohre weiterhin zu den Zieltumoren, bei denen neue Medikamente bzw.

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